Urls und Weiterleitungen
Saubere, sprechende URLs und funktionierende Weiterleitungen sind ein Fundament für gute Rankings. Dieses Kapitel zeigt, wie du URLs pflegst, Dubletten vermeidest und dafür sorgst, dass kein Besucher – und kein Suchmaschinen-Bot – auf einer Fehlerseite landet.
Canonical-URL-Verwaltung (Basic)
Wofür ist das gut? Wenn dasselbe Produkt unter mehreren URLs erreichbar ist (z. B. über verschiedene Kategorien oder als Variante), sieht Google „doppelten Inhalt". Die Canonical-URL sagt Google, welche die maßgebliche Adresse ist – und bündelt so die Ranking-Kraft auf einer Seite.
So nutzt du es: Im SEO-Tab eines Produkts oder einer Kategorie kannst du die Canonical-URL automatisch aus der Entität ableiten lassen oder eine eigene angeben. Für Varianten kannst du festlegen, dass sie auf das Elternprodukt zeigen (einzeln oder global in der Konfiguration). Eine Duplikat-Warnung weist dich darauf hin, wenn dieselbe Canonical-URL mehrfach vergeben ist.
SEO-URL-Vorschau & Duplikat-Check (Basic)
Wofür ist das gut? Bevor du eine URL vergibst, willst du wissen, ob sie bereits belegt ist – doppelte URLs führen zu Fehlern und schlechten Rankings.
So nutzt du es: Beim Bearbeiten der SEO-URL zeigt dir die Vorschau die fertige Adresse und prüft in Echtzeit, ob sie schon von einem anderen Produkt, einer Kategorie oder Landingpage verwendet wird. So korrigierst du Konflikte, bevor sie live gehen.
Bulk-URL-Generator (Premium)
Wofür ist das gut? Wie beim Meta-Generator: einheitliche, saubere URLs für dein ganzes Sortiment – automatisch statt manuell. Ideal nach einem Import oder bei einer URL-Umstellung.
So nutzt du es:
Vorschau (Dry Run) prüfen.
Die Vorschau öffnet ein Fenster mit den ersten 20 Ergebnissen – gespeichert wird dabei noch nichts. Sind bereits vergebene URLs dabei, erscheint oben im Fenster eine Warnung mit deren Anzahl; betroffene Produkte werden bei der Generierung übersprungen. In der Spalte Duplikat siehst du zusätzlich pro Zeile, welche URL betroffen ist.
Redirect-Manager (Premium)
Wofür ist das gut? Alte Links aus Katalogen, E-Mails oder von externen Seiten sollen nicht ins Leere laufen. Mit dem Redirect-Manager legst du gezielt Weiterleitungen an – und behältst den Überblick, welche wie oft genutzt werden.
So nutzt du es: Unter SEO Tools → Weiterleitungen legst du Regeln an:
Von-URL und Ziel-URL frei wählbar,
301 (dauerhaft) oder 302 (temporär),
RegEx-Muster für Weiterleitungen ganzer URL-Gruppen auf einmal (z. B.
/alte-kategorie/(.*)→/neue-kategorie/$1),Priorität, wenn mehrere Regeln greifen könnten,
Aktiv/Inaktiv-Schalter pro Regel.
In der Liste siehst du zu jeder Weiterleitung die Trefferzahl und wann sie zuletzt genutzt wurde. Die Regeln werden für schnelle Storefront-Antworten zwischengespeichert.
Redirect-Import & -Export (Premium)
Wofür ist das gut? Bei einem Relaunch oder Shop-Umzug hast du oft hunderte Weiterleitungen. Diese von Hand einzugeben, wäre mühsam – mit CSV-Import/Export erledigst du das in einem Schritt.
So nutzt du es: Im Redirect-Manager kannst du eine CSV-Datei importieren (Spalten für Von-URL, Ziel-URL, HTTP-Code, RegEx, Kommentar). Ein Probelauf (Dry Run) zeigt dir vorab, was passieren würde, inklusive Warnungen bei Dubletten oder Weiterleitungsschleifen. Bestehende Weiterleitungen exportierst du jederzeit als CSV.
404-Monitoring (Premium)
Wofür ist das gut? Jede Fehlerseite (404) ist eine verpasste Chance – ein Besucher findet nicht, was er sucht. Das Monitoring sammelt automatisch, welche nicht existierenden Adressen aufgerufen werden, damit du gezielt Weiterleitungen anlegen kannst.
So nutzt du es: Aktiviere in der Konfiguration das 404-Protokoll. Unter SEO Tools → 404-Fehler siehst du die aufgerufenen Fehler-URLs mit Trefferzahl und Zeitpunkt. Per Klick legst du direkt eine passende Weiterleitung an. Ein tägliches Aufräumen entfernt alte Einträge automatisch (Aufbewahrungsdauer einstellbar). Auf dem Dashboard siehst du zusätzlich die 404-Entwicklung der letzten 30 Tage.
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